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Drei Lösungsansätze für eine gelungene Digitalisierung im Mittelstand

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Digitalisierung Mittelstand – das klingt nach einem Modewort des 21. Jahrhunderts – es steckt aber viel mehr dahinter und vor allem ist viel mehr für den Mittelstand drin, als Unternehmen zunächst denken! Viele Mittelständler sind immer noch skeptisch, dabei kann eine Digitalisierung verschiedener Prozesse und Geschäftsbereiche nachhaltig den Erfolg sowie die Stellung auf hart umkämpften Märkten entscheidend verbessern.

Ist die digitale Transformation von heute, die Wirklichkeit von morgen? Ist dies die nächste unvermeidbare Entwicklungsstufe, welche die Geschäftswelt für immer verändern wird? Die Antwortet lautet ganz klar: Ja!

Darum bin ich der Meinung, dass die Frage, die gestellt werden muss, nicht lautet ob der deutsche Mittelstand dem Trend folgen sollte, sondern wie er diesen zu seinem Vorteil nutzen kann. Denn die Digitalisierung beinhaltet für den heimischen Mittelstand großes Potenzial und sorgt für hervorragende Zukunftsaussichten.

Für diejenigen Unternehmen, die der Digitalisierung gegenüber eher skeptisch eingestellt sind und dies bezüglich sehr vorsichtig vorgehen wollen, bieten sich drei Lösungsansätze, auf die ich ausführlich eingehen will:

  1. Positive Einstellung zur digitalen Wandlung
  2. Kompetenz-Vernetzung und Synergieeffekte
  3. Cloud-Lösungen mit dem geringeren Risiko

1. Positive Einstellung zur digitalen Wandlung

Die Digitalisierung darf vom Mittelstand nicht als unerwünschte Notwendigkeit, die nur Kosten verursacht, verstanden werden. In der Wirklichkeit stellt sie eine sichere Investition dar, die – wenn richtig durchgeführt – in kurzer Zeit ihre ersten Früchte tragen kann.

Gerade in mittelständischen Unternehmen, welche im Vergleich zu Großunternehmen und Konzernen eine Umstellung relativ schnell und reibungslos vornehmen können, kann eine Digitalisierung große Veränderungen mit sich bringen und hat somit großes Erfolgspotential.

Nicht zu unterschätzen ist bspw. die Wirkung der Digitalisierung auf die Kommunikationsqualität zwischen den einzelnen Teams und Abteilungen. Oft wird die Kommunikation einfacher, zielgerichteter und schneller. Was wiederrum Kosten spart und Mitarbeitern eine effektivere Arbeitsumgebung bietet. Denn funktioniert die Kommunikation, können sich Mitarbeiter auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren. Auch Führungskräfte und mobile Teams profitieren stark von der Digitalisierung, die ihnen mehr Raum für ein modernes und ergebnis-orientiertes Arbeiten schafft.

Neben den unternehmensinternen Verbesserungen, kann sich die Digitalisierung auch positiv auf externer Erfolgsfaktoren auswirken. So können bspw. neue Produkte entwickelt, neue Marktsegmente erschlossen und die Kundenbindung durch Online-Kommunikation erhöht werden. Und auch wenn viele Unternehmer dies glauben, eine Digitalisierung erfordert keinesfalls jahrelange Vorbereitungen und positive Effekte sind durchaus Realität.

Wenn Sie also den Vorteilen der Digitalisierung skeptisch gegenüberstehen, empfehle ich Ihnen, den Erfolg von Startups zu analysieren, welche oft dank ihrer innovativen IT-Lösungen schnell am internationalen Markt Fuß fassen konnten.

2) Kompetenz-Vernetzung und Synergieeffekte

Die Digitalisierung bringt jedoch nicht nur Vorteile, sondern auch einige Pflichten für mittelständische Unternehmen mit sich. Dazu zählen bspw. die Entwicklung von fachspezifischen Know-how, die Umstellung auf Managementebene sowie Kompetenz-Vernetzung.

Es geht im Grunde genommen darum, die existierenden Ressourcen und Strukturen auf die neue digitale Arbeitsumgebung umzustellen und einzustellen sowie Mitarbeiter zu schulen und für das nötige Wissen zu sorgen. Denn nur durch die Vernetzung aller beteiligten Abteilungen und Kompetenzen, kann ein nachhaltiger Erfolg der digitalen Transformation erzielt werden.

Der erste Schritt einer Digitalisierung ist häufig die Erstellung eines digitalen Geschäftsmodells, welches aus dem herkömmlichen Businessplan nicht Eins zu Eins übernommen werden kann. Außerdem sollten die Fachkräfte der IT-Abteilung sowie die höchste Managementeben eine zentrale Rolle spielen und in Planung und Umsetzung der Digitalisierung aktiv mit einbezogen werden.

Nachdem unternehmensinterne Änderungen erfolgreich vollzogen wurden, können nun auch Bestrebungen nach Kompetenz-Vernetzung sowie optimaler Nutzung von Synergieeffekten mit externen Schnittstellen angestrebt werden.

Dies ist zwar keine leichte Aufgabe und erfordert Kooperationsbereitschaft aller beteiligten Geschäftspartner, sichert aber den nachhaltigen Geschäftserfolg und steigert die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Dazu zählen bspw. eine durch die Digitalisierung verbesserte Kommunikation mit dem Kunden, was wiederrum einen positiven Beitrag zum Aufbau der Kundenloyalität leisten kann.

3) Cloud-Lösungen mit geringeren Risiko

Schriftzug Digitalisierung

Viele mittelständische Unternehmen verzichten auf die digitale Transformation aus Angst vor der Komplexität. Sie befürchten, dass die neuen IT-Systemen schwer zu bedienen und zu handhaben sind und dadurch die Arbeitsorganisation eher erschwert anstatt erleichtert wird.

Dazu kommen noch Bedenken hinsichtlich der entstehenden Kosten für die Umsetzung der Digitalisierung aber auch für die Pflege, Wartung und Sicherheit der neuen IT-Umgebung.

Doch sind diese Bedenken realistisch gesehen Faktoren, die Unternehmen tatsächlich von der Digitalisierung abhalten sollten? Nein! Denn es gibt heute alternative Lösungen, die sowohl die technische Komplexität als auch das Investitionsrisiko der Digitalisierung wesentlich reduzieren, wenn nicht komplett beseitigen.

Die Rede ist hier von modernen Cloud-Lösungen, die die unternehmensinterne Arbeitsorganisation stark erleichtern können und speziell für die Anforderungen von Unternehmen konzipiert wurden. Wichtig ist bei der Einführung von Cloud-Lösungen vor allem, dass notwendige Datenschutz-Vorkehrungen getroffen werden. Eine große Hilfe können hier unabhängige Verschlüsselungssoftwares sein.

Gleichzeitig treten die meisten Cloud-Anbieter Unternehmen sehr zuvorkommend und fachgerecht gegenüber und gehen auf Anliegen flexibel und serviceorientiert ein. Dies spiegelt sich vor allem in vielen Erleichterungen bei der Bedienung von Clouds wieder. Dazu zählen bspw. der Offline-Zugriff auf Unternehmensdateien in der Cloud, zusätzliche Verschlüsselungen mit „Zero Knowledge“- Datensicherheitsstandards sowie die Freigabe von Daten für mehrere Nutzer/innen. Unternehmensinterne Aufgaben sowie das Arbeiten in Teams wird so schneller und effizienter.

Was wir aus den Ansätzen lernen können?

  • Eine positive Einstellung gegenüber der Digitalisierung ist lernbar und notwendig, um die Potentiale einer Digitalisierung ausschöpfen zu können. Nur so können in kurzer Zeit interne und externe Erfolge erzielt werden.
  • Die Kompetenz-Vernetzung ist ein untrennbarer Teil der Digitalisierung, durch welche wertvolle Synergieeffekte erzielt werden können.
  • Digitalisierung Mittelstand! Warum auch nicht? Mit einem digitalen Geschäftsmodell und modernen Cloud-Lösungen machen Sie den ersten Schritt – und das mit einem geringen Risiko.

Haben Sie andere Bedenken oder Ängste, die Sie davon abhalten die Digitalisierung Ihres Unternehmens anzugehen? Lassen Sie mich dies über unseren Newsfeed hier wissen und ich nehme Ihr Anliegen gern in meinem nächsten Blogbeitrag auf. Gern können Sie zur Anregung einer Diskussion auch einen Kommentar hinterlassen.

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