Ziele setzen

Wie Du durch das Setzen von Zielen Stress reduzierst!

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In chaotischen Zeiten wie aktuell ist das Setzen von Zielen wichtiger, den je zuvor. Das Setzen von Zielen ist eine unglaublich wichtige Fähigkeit, die aus meiner Sicht Hauptfach in der Schule sein sollte! Richtig gesetzte Ziele sind die Grundpfeiler für unsere Anstrengungen und eines der wichtigsten Instrumente um Dich in Deinem Leben voran zu bringen. Anhand von Zielen kannst du Dich messen, deinen Fortschritt prüfen und Dir die Motivation in harten Zeiten holen. Kurz: Ziele helfen Dir schwierige und chaotische Phasen zu überstehen und auf Kurs zu bleiben. Auch im Programm Unbeatable Mind, dem ich seit vielen Jahren folge ist das ein Schlüsselkonzept, das allen Teilnehmern strukturiert beigebracht wird.

Das Setzen von Zielen hat viele Vorteile, das ist klar, aber was hat das alles jetzt mit Stress oder seiner Reduktion zu tun? Ziele helfen Dir deinen Fokus auch im Chaos auf den wichtigen Punkten zu halten, damit helfen sie Dir direkt unwichtiges auszublenden. Durch die Ausrichtung auf dein ultimatives Ziel und die Wegpunkte, die dorthin führen beginnst du wie mit einem Laser fokussiert alle Dinge, die deinem Ziel nicht dienlich sind auszublenden.

Nicht alle Ziele sind Ziele

Lasst mich das erklären. Viele haben schon einmal etwas davon gehört, dass Ziele auf bestimmte Art formuliert sein sollten. Was vielen aber nicht bewusst ist, dass es unterschiedliche Arten von Zielen gibt. Im Training bezeichnen wir dieses als Do-Goals und Be-Goals. Das Be-Goal steht direkt mit Dir in Verbindung. Was oder Wer möchtest du sein? Das Do-Goal dagegen leitet sich von Deinem Be-Goal ab.

Wenn es Dein Be Goal ist zum Beispiel ist Software-Entwickler zu sein, dann könnte Dein Do-Goal sein, die Sprache Assembler zu lernen.

Die Do Goals ermöglichen Dir also deinen Weg zu deinem Be-Goal. Sobald wir diesen Unterschied wahrnehmen wird uns auch klar, dass wir diese Ziele unterschiedlich handhaben müssen. Ein Be Goal hat unter Umständen keine Frist – die ja nach der einschlägigen Literatur immer erforderlich ist 😉 Oder bis wann möchtest du zum Beispiel der weltbeste Dad sein? Vereinfacht gesagt während ein Be Goal durchaus eine gewisse Unschärfe vertragen kann, muss ein Do-Goal messerscharf sein. Es gibt viele Tools, die wir auch im Training verwenden, auf die ich hier nicht alle eingehen kann, am Ende des Tages muss ein gutes Do-Goal aber immer bestimmte Anforderungen erfüllen.

Sie sind spezifisch und klar messbar.

Mit einer guten Zielsetzungstechnik reduzierst du Vagheit und Unklarheit in deinen Zielen. Du hast jetzt klare Teilschritte und weißt genau, wann du erfolgreich bist. Das hilft Dir motiviert zu bleiben und treibt Dich voran.

Sie sind sauber analysiert.

Wenn Du Ziele zu Deinem Vorteil nutzen willst dient es Dir nicht mit Zielen zu starten, bei denen du noch gar nicht weißt, ob Du sie erfüllen kannst. Das ist einer der Hauptfehler die ich in der Zielsetzung sehe. Die Ziele sind nicht klar analysiert oder nicht mit meinen Ressourcen abgeglichen. Eines meiner Ziele früher war zum Beispiel eine Teilnahme am Iron Man in Hawaii. Rate mal ob was daraus geworden ist… Ist es nicht, den als ich mir das Ziel gesetzt habe war mir nicht klar, wie viel Zeit ich in das Training stecken müsste. Bevor Du Dir also ein Ziel definierst, klopfe ab, ob Du den Weg dorthin kennst. Hast du alle Ressourcen und alle Skills? Sollte das nicht der Fall sein, dann ist dieses Ziel noch nicht das richtige für Dich. Setze dein Ziel auf das Erreichen dieser Dinge, die du benötigst.

Sie haben eine Deadline.

Do-Goals sind nutzlos ohne Deadline. Wenn Du ein Ziel, oder ein Projekt ohne Deadline hast, Stoppe es. Du wirst es nie erfüllen. Dieser Punkt spielt sehr eng mit der Analyse zusammen. Die Deadline hilft Dir deine Zeit zu managen und zwingt Dich gleichzeitig einen Fuß vor den anderen zu setzen.

Micro-Goals, Micro Goals, Micro Goals.

Das Sprichwort sagt: Kein Plan überlebt den Kontakt mit dem Gegner und genau so ist es mit den Plänen zu unseren Zielen. Bei jedem lohnenswerten Ziel werden sich im Laufe der Erreichung die Umgebungsparameter ändern. Das ist auch gar nicht schlimm, so lange du mit Micro Goals, also mit Mini Zielen arbeitest. Plane nur deinen nächsten Schritt. Hat er dich in die Richtige Richtung gebracht, plane den nächsten und so weiter. So bewegst Du Dich kontinuierlich in die Richtung deines großen Zieles, du summierst Erfolg nach Erfolg und treibst dadurch deine eigene Motivation zu neuen Höhen. Außerdem wird dein Vorgehen stabiler. Es taucht ein Hindernis auf? Macht nichts, mit einem Micro Goal findest du den Weg außen herum. Effizientes Ziel Management hilft Dir diese spontanen Mini Zielen zu erkennen und mit Ihnen umzugehen.

Was hat das jetzt alles mit Stress zu tun?

Stress ist eine negative Kraft. Sie beeinträchtigt dein Denken und verhindert, dass Du klar siehst. Stress führt zu schlechten Entscheidungen und damit am Ende des Tages zu schlechten Ergebnissen. Wodurch entsteht Stress in unserem Leben? Ich werde hier jetzt nicht auf den Unterschied zwischen Eu-Stress und Di-Stress eingehen, das würde den Artikel sprengen. Hier nur so viel, es gibt Stress, der Dir dient und Stress der Dir schadet und hier spreche ich von dem der Dir schadet.

Einer der Hauptauslöser für Stress ist Unsicherheit. Stress entsteht, wenn wir nicht wissen, wie wir mit einer Situation umgehen sollen. Wenn Du nicht weißt, welchen Weg du gehen sollst oder Du nicht weißt, wo Du stehst. Ähnliches geschieht, wenn wir das Gefühl haben fest zu stecken. Wir haben den Eindruck, wie kommen nicht voran, stecken im Treibsand, im Hamsterrad, etc.

Wie genau helfen Ziele gegen Stress?

Genau an diesen Stellen hilft Dir das Setzen von Zielen. Dadurch, dass deine Ziele spezifisch sind hast du keine Unklarheit, was als nächstes zu tun ist und drehst Dich nicht im Kreis. Du ersetzt Unklarheit, durch einen klaren Weg, der vor Dir liegt.

Durch stetiges Messen erkennst Du deinen Fortschritt und vermeidest das Gefühl fest zustecken. Du tauscht also das Stecken bleiben gegen die Gewissheit dich stetig voran zu bewegen.

Durch die saubere Analyse reduzierst du die Unbekannten in deinem Plan. Du weißt genau, was auf Dich zukommt und auch, wie Du die Themen angehen wirst. Du tauscht Unsicherheit und Ungewissheit gegen Klarheit.

Der Rahmen, den Du Dir mit deinem Ziel setzt hält Dich auf Trab und gleichzeitig beseitigt er Deinen Stress, denn du weißt, wann und warum du etwas erreichen musst. Er wird also nicht nur zum Motivator, sondern auch zu deinem persönlichen Nordstern, der immer am Horizont sichtbar ist.

Das Auseinandersetzen mit Mikro-Zielen hat einen Hauptzweck. Sie helfen dir wieder auf Kurs zu kommen, wenn das Chaos Dir einen Stein in den Weg legt. Sie machen deinen Plan belastbarer und dein Vorankommen stabiler und stetiger.

Fazit: Ziele setzen hilft Stress im Chaos zu reduzieren

Wie du siehst helfen Dir Ziele Deinem Leben und Streben Struktur zu verpassen. Sie helfen Dir Stress zu reduzieren und mit Momentum auf die Vision Deiner Zukunft hin zu arbeiten, die Du selbst festlegst. Sie ermöglichen Dir Kontrolle, wo sonst wenig Kontrolle ist und eliminieren so den Stress. Gleichzeitig werden so alle Deine Bemühungen vom Einzelthema zum Bestandteil eines großen Ganzen. Deines großen Ganzen!

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2 Kommentar
  1. […] effiziente Zielfestlegung mildert einen Teil des Stresses, der aus Volatilität und Ungewissheit auf unserer Reise resultiert. Indem wir uns einige […]

  2. […] in Zeiten des Chaos ist das Setzen von Zielen dabei eine wichtige und oft übersehene Fähigkeit. Oft übersehen oder als gegeben vorausgesetzt […]

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