Viele kleine Schritte sind der Weg zum Erfolg

Vergiss große Ziele, wenn Du Erfolg haben willst

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Wenn wir Erfolge suchen suchen wir oft die großen Ziele.
Dabei ist das nicht die beste Methode um voranzukommen.
Dieses Verhalten haben Theresa M Amabile und Steven J. Kramer von der Harvard Business School untersucht und im Harvard Business Review vom Mai 2007 veröffentlicht. EInen Teil davon kannst Du hier online lesen: „Inner Work Life: Understanding the Subtext of Business Performance
Sie haben dabei 283 Probanden aus 7 unterschiedlichen Firmen über längere Zeit begleitet und dabei untersucht, was zu Erreichen von Zielen beitrug und was ihre Eigenmotivation beeinflusst hat.
Dabei wurden über 12.000 Fragebögen ausgewertet.
Kurz gesagt wurde mir bestätigt, was ich schon zuvor intuitiv gelebt habe.
Viele kleine Schritte sind der Weg zum Erfolg.
Den das Erreichen jeden einzelnen Schrittes ist ein separates Erfolgserlebnis und zahlt somit positiv auf Deine Motivation ein.
Wie Du das für Dich praktisch umsetzen kannst, beschreibe ich Dir hier und ans Ende packe ich Dir noch einen Bonus Tipp, wie Du jeden Tag Drive aufbaust,

Nutze das Prinzip Fortschritt für Deinen Erfolg

In der Studie wurden die Teilnehmer dazu aufgefordert ihre Tage zu dokumentieren und zu bewerten.
Und eine Sache ist dabei ganz klar geworden.
Wenn an einem Tag ein Fortschritt erzielt worden ist, dann wurde dieser Tag als Erfolg, als positiv bewertet.
Nach einiger weiteren Recherche ist mir inzwischen auch klar, warum das so ist.
Mit jedem dieser kleinen Erfolge triggern wir das Belohnungs Systems unseres Gehirns.
Wir versorgen uns also quasi selbst mit Drogen 😎.
Und um das zu erreichen wiederum gibt es klare und direkt anwendbare Schritte.
Der wichtigste davon:
Setze Dir klare Ziele.
Keine verwaschenen und vage, sondern glockenklare und SMART-P definierte Ziele.
Diese sollten dabei kleine und überschaubare Teilschritte enthalten.
Das Ziel dabei ist es jeden Tag mindestens ein Paket erledigen zu können.
Darauf gehe ich genauer im Artikel über Mini Ziele ein.
Jetzt will ich darauf eingehen, wie sich diese Mini Erfolge summieren und so einen gewaltigen Unterschied machen. Insbesondere an schlechten Tagen

Der Nutzen von Mini Zielen an schlechten Tagen

Wir alle haben diese Tage an denen es nicht läuft.
Wo gefühlt alles schief geht.
Spannenderweise zeigt sich gerade dort ein Vorteil davon wenn wir mir Mini Zielen arbeiten.
Ich betrachte hier jetzt nur den Fortschritt und die Rückschläge, deswegen haben wir keine volle 100% aber der Effekt ist eindeutig.
An guten Tagen haben wir ca 76% Fortschritte und 13% an Rückschlägen.
Soweit so gut.
An schlechten hingegen haben wir immer noch 25% Forschritt und 67% Rückschläge.
Das bedeutet, dass wir, wenn wir den Weg der vielen kleinen Schritte gehen selbst an schlechten Tagen noch einen beachtlichen Fortschritt erzielen.
Und das ist doch eine geniale Nachricht.
Selbst, wenn es ka*** läuft hast du immer noch 25%, die voran gehen.

Mit Mini Zielen hast Du selbst an schlechten Tagen mehr Erfolge als an guten Tagen Rückschläge

Also doof gesagt, Du kannst an schlechten Tagen gar nicht so viel kaputt machen, wie Du an guten Tagen voran kommst.

Die Magie der kleinen Schritte

Bleiben wir bei den schlechten Tagen.
An den guten läuft es ja sowieso.
In der Studie hat sich klar gezeigt, woran wir gute und schlechte Tage festmachen.
Prüfe gerne für Dich selbst, ob das auch bei Dir so ist.
Den in der Arbeit von Theresa M Amabile hat sich eine weitere Sache gezeigt.
Wir können mit der Art, wie wir Ziele setzen und unseren Tag planen beeinflussen,
ob ein Tag rockt , oder eben nicht.
Wie wir das beeinflussen können?
wen ihr mir bis hierher gefolgt seid habt ihr vielleicht bereits eine Vermutung.
Die Kunst liegt auch hier wieder in den kleinen Schritten.
Wenn Du Dir große Aufgaben vornimmst und insbesondere solche, bei denen Du an einem Tag gar kein Erfolsgerlebnis haben kannst, dann wirst Du diesen Tag mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eher als verschwendet betrachten.
Auch hier: Don’t trust me!
Prüfe das für Dich selbst.
Wenn Du Dir ein Ziel setzt, wie zum Beispiel: Ich schreibe an meinem Buch weiter.
Dann hast Du das selbe Ziel wieder und wieder.
Nichts verändert sich.
Das ist deprimierend und demotivierend.
Ähnlich geht es uns als Knowledge Worker gerne.
Dein Arbeitsplatz sieht am Ende des Tages gleich aus, wie zu Beginn.
Was also tun?
Setze Dir Ziele für den Tag, die Du erfüllen kannst.
Hier gilt es zwei Spielregeln einzuhalten:

  1. Klein und erfüllbar.
  2. Sie sollen einen Sinn für deine große Mission beinhalten.
    Du willst zum Beispiel ein Thema, das Dir wichtig ist anderen näher bringen und hast deswegen die Mission:
    Schreib ein Buch.
    Dann ist ein gutes Ziel.
    Schreibe jeden Werktag einen Absatz.

Wenn Du noch nicht so weit bist, dass Du schreiben kannst beginne mit etwas anderem.
Schreibe Dir zum Beispiel auf, für wen das Buch ist.
welches Problem Du damit lösen willst.
Was Du rüber bringen willst.

Jedes einzelne davon könnte eine Aufgabe für jeweils einen Tag sein.

So versorgst Du Dich selbst mit Mini Erfolgen.
Diese sammeln sich und am Ende des Tages kannst Du stolz auf das zurück blicken, was Du geschafft hast.

Und ganz nebenbei machst Du Dir dadurch eine Gewohnheit daraus an Deiner ission zu arbeiten.

Zusammenfassung – Viele kleine Ziele bringen Dich weiter als ein großes

Aus der Studie habe ich für mich zwei Dinge mitgenommen:

  1. Das Sammeln von vielen kleinen Erfolgen bringt mich einem großen Ziel näher, als das Verfolgen von weniger großen Zielen.
  2. Mit kleinen Schritten komme ich selbst an schlechten Tagen weiter als gedacht.
    Sobald ich diese Punkte für mich verinnerlicht hatte, fand ich sie an unterschiedlichen Stellen wieder.
    Von Sun Tzu, über die Schriften Buddhas und die Stoa bis hin zu den Reden und Büchern aktueller Führungskräfte.
    Was mich zu meinem Bonus Tipp bringt.

Bonus Tipp – Drive aufbauen mit Mini Zielen und Mini Erfolgen.

2014 hat Admiral William H. McRaven an der Universität eine Rede gehalten. Wenn Du sie noch nicht kennst, gönn Dir diese 20 Minuten.
Einer der Punkte zahlt auch auf dieses Prinzip ein.
Er sagte: Mach jeden Tag Dein Bett jeden Tag.
Warum den das?
Er nennt dafür unterschiedliche Gründe.
Zum einen, egal wie besch**** der Tag läuft. Am Ende hast DU etwas geschafft und etwas erledigt
Zum anderen Du planst und versorgst Dich damit vom Beginn des Tages an mit Erfolgserlebnissen.
Plane Dir solche Mini Tasks ein.
Führe sie durch und feier Dich selbst dafür.
Es sind kleine Schritte.
Und genau die machen den Unterschied.
Genau die führen Dich zum Flow.

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#Flow 🌊 statt #Stress 💥

Jeder verdient Flow 🌊
Dein #Chaosexperte
Christof

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