Wer bist Du?

Wenn Du im Kopf nicht gewinnst wirst du niemals Siegen!

von

Sun Tsu schreibt in The Art of War: „Siegreiche Krieger gewinnen zuerst in ihrem Geist und ziehen dann in die Schlacht. Alle anderen ziehen zuerst in die Schlacht und hoffen auf den Sieg.“ Wenn du siegreich sein willst musst du zuerst an der Schwäche in deinem Geist arbeiten und diese Besiegen!

Sobald Du beginnst Dich mit Deinem eigenen Denken auseinanderzusetzen, beginnst du die Geschichten zu untersuchen, die Du Dir selbst erzählst. Viele davon sind Dinge wie zum Beispiel „Ich sehe nicht gut aus“ oder „Ich bin nicht sportlich“ oder „Niemand mag mich“ oder „Ich bin ein harter Kerl“ oder „Ich bin zu schwach“. Selbst Geschichten, die Dich mit einer Karriere oder einem Beruf identifizieren, können einschränkend sein, wie z.B. ich bin Geschäftsführers, oder Pädagogen usw. Am schlimmsten sind allerdings die Geschichten die auf deinem familiären Hintergrund  basieren, wie „Wir sind etwas Besonderes“ oder „Wir tun solche Dinge nicht“. Durch die ständige Indoktrination mit deiner Kultur und durch das Leben in deiner Familie und in anderen Systemen entwickelst du diese Geschichten zusammen mit dem damit verbundenen internen Dialog, den Bildern und emotionalen Zuständen.

Solange Du diese Geschichten lebst, ohne sie zu untersuchen, steckst du in einem statischen Mindeset fest und bist nicht fähig dein volles Potential zu nutzen, das dir inne wohnt.

Carol Dweck stellt in ihrem Buch Mindset korrekterweise fest, dass man entweder eine statisches oder eine wachstumsorientiertes Mindset hat. So lange du die Geschichten, die Du Dir selbst erzählst nicht überprüft hast steckst Du in einer statischen Denkweise fest. Du  stellst Dir keine guten Fragen und wirst immer nur das bekommen, was Du auch bisher erhalten hast. Du bist der Du bist, und das war’s!

Um die Wahrheit zu finden und deine Geschichte neu zu schreiben, musst du lernen bessere Fragen zu stellen. Die vielleicht mächtigste Frage, der man sich stellen kann um die Reise zu beginnen ist: „Wer bin ich wirklich?“ Die meisten Menschen stellen sich diese Frage nie. Stattdessen glauben sie, was man ihnen über sich selbst und über die Welt um sie herum erzählt hat. Das ist der Standard.

Wer bin Ich?

Dein Pfad zu einem neuen Ich beginnt, wenn du dich ernsthaft fragst: Wer bin ich wirklich?

Hole Dein Tagebuch heraus. Schreibe die Worte „Wer bin ich wirklich?“ oben auf die Seite. Und beginnen deinen Geist mit der Frage auf Wanderschaft gehen zu lassen.

Du wirst damit beginnen, die offensichtlichen Dinge aufzulisten.

Ich bin Christof Layher, 44 Jahre, habe ein Haus, einen guten Job, habe einen VW Bus…, mir geht es gut!

Das ist alles wahr, gleichzeitig ist es nur die erste, die äußerste Schicht , der materielle Teil, den ich anfassen und sehen konnte. Es ist natürlich, sich mit solchen Dingen zu identifizieren. Man lehrt uns, so zu denken. Aber sie sind alle nur vorübergehend und unwichtig.

Mach deine eigene Liste der ersten Schicht und gehe dann eine Ebene tiefer. Frage Dich:

„Wenn ich nicht die Dinge auf dieser Liste bin, wer bin ich dann wirklich?“

Jetzt musst Du tiefer ins Innere gehen und Dir die Überzeugungen und Glaubenssätze betrachten, die deinen Geschichten zugrunde liegen. Hier wird  es von einer einfachen Übung zu einer viel anspruchsvolleren, die brutale Ehrlichkeit erfordert.

Setze Dich in Stille hin und schreibe Deinen Geschichten auf.

Zurück zu meiner Erfahrung… als ich auf diese Ebene der Befragung kam, waren das die Geschichten über Christof Layher, die an die Oberfläche kamen:

Ich bin ursprünglich zur Bundeswehr um zu rebellieren, schon in der Schule wollte ich immer auffallen um Unsicherheit zu überspielen. Ich bin nicht gut genug, ich kann nicht kommunizieren. Keiner mag mich. Alle außen rum können das besser als ich. Ich hab verkackt…, schon so viele Beziehungen vermasselt. Mist, ich bin unglücklich, ich mag mein Leben nicht!

Autsch…. Das tut weh!

Fazit: Selbsterkenntnis tut weh!

Dieses Maß an Selbsterkenntnis kann schmerzhaft sein, aber glaube mir, es ist ein entscheidender Teil im Entwicklungs-Prozesses. Um Siegen zu können musst Du Dich mit diesen Geschichten auseinandersetzen und Sie hinterfragen und bearbeiten. Du musst deine Identifikation mit diesen Schwächen auflösen. Du musst das Bekannte, das dich bremst Loslassen um das Unbekannte, das Dich voran bringt zu ermöglichen, nur dann wirst du fähig sein auch auf dem Schlachtfeld außerhalb deines Kopfes zu Siegen!

Jetzt ist es an Dir an die Arbeit zu gehen. Setze Dich hin und beantworte Dir die Frage:
Wenn ich nicht die Geschichten über mich bin…. Wer bin ich dann?

Bist du bereit Dir diese Frage zu stellen und aufs nächste Level zu kommen?

Mit chaotischen Grüßen

Christof

Dies könnte ihnen auch gefallen

HINTERLASSEN SIE EINEN KOMMENTAR

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.