Prozessmanagement 4.0

Industrie 4.0: Prozessmanagement 4.0

von

In dem letzten Blogartikeln habe wir uns bereits mit verschiedenen Bereichen der Industrie 4.0 beschäftigt. Dabei ging es um die grundsätzlichen Anforderungen, die eine Umstellung auf das digitale Zeitalter für Unternehmen stellt, wie auch um spezielle Teilbereiche dieser Entwicklung. Daran möchte ich nun anknüpfen und über das Prozessmanagement 4.0, welches ebenfalls mit ganz speziellen Eigenheiten einhergeht, die Unternehmen so bisher nicht wahrgenommen haben, sprechen.

1. Flexibilität und Beweglichkeit sind Trumpf

flexible DevelopmentIndustrie 4.0 steht für rasante Veränderungen, die sich innerhalb kürzester Zeit vollziehen und die niemals abgeschlossen zu sein scheinen. Das Prozessmanagement 4.0 muss entsprechend genauso beweglich und flexibel sein wie der allgemeine Veränderungsprozess. Das betrifft nicht nur das Prozessmanagement an sich, sondern auch die Führungsprozesse in einem Unternehmen. Wie wir schon festgestellt haben, ist das Unternehmens und Wettbewerbsumfeld 4.0 durch eine gewisse Fragilität gekennzeichnet. Diese entsteht durch die ständige Veränderung von Umständen und Möglichkeiten. Wer in einem solchen Umfeld Prozesse managt, hatte sowohl nun mit Auswirkungen auf Produktivität sowie Ressourcenbedarf zu tun, als auch mit veränderten Anforderungen an die Mitarbeiter. Deren Stellen-und Rollenprofile sind weniger festgeschrieben und weniger konstant. Es entsteht vielmehr im Team eine sich möglicherweise häufig ändernde Rollenverteilung, die sich den äußeren Anforderungen anpassen muss.

2. Prozess Transparenz ist unverzichtbar

Nur wer seine Prozess kennt, und sie eindeutig identifizieren kann, wird im Einzelfall verstehen können, welche Prozesse wie von entsprechenden Veränderungen im Rahmen von Industrie 4.0 betroffen sind. Da gibt dabei geht es vor einigen darum, wie sich Produktivitäts- und Ressourcen-Bedürfnisse ändern. Um Prozesse zu kennen, muss man sich erst einmal intensiv mit ihnen beschäftigen. Prozesse müssen in ihrer Gewichtung und Bedeutung bewertet werden. Unter Umständen setzt dies zunächst eine umfassende Analyse der unternehmerischen Prozesse voraus. Mit Analyse-Methoden wie der Multimoment- Analyse (MMA) kann man sich zunächst einmal eine Übersicht über entsprechende Prozesse im Unternehmen verschaffen.

3. Prozessmanagement 4.0 ist häufig IT-Management

Industrie 4.0 ist schwerpunktmäßig IT gebunden. Daher geht im Prozessmanagement 4.0 die Verantwortung für Prozesse regelmäßig mit der Verantwortung für IT Prozesse zusammen.

4. Prozessmanagement 4.0 endet nie

Grafik ProzessmanagementDie Prozessanalyse und das Prozessmanagement im digitalen Zeitalter sind kontinuierliche Anforderungen, denen das Management begegnen muss. Der Status quo eines Prozesses, der heute gilt, gilt morgen und übermorgen im Zuge schneller Veränderungen regelmäßig nicht mehr. Ein Unternehmen, dass sich flexibel mit seinen Prozessen auseinandersetzen kann, hat in diesem volatilen Umfeld eindeutig die Nase vorn. Was die Mitarbeiter angeht, sind entsprechende Qualitäten wie Kreativität und Flexibilität sowie die ständige Bereitschaft zur Weiterbildung und Veränderung heute Kernkompetenzen. Im nächsten Teil des Blogs werden wir uns detaillierter damit beschäftigen, wie sich Industrie 4.0 auf die Personalentwicklung, die Teambildung und Personalführung auswirkt.

Wie geht es Ihnen mit Ihrem Prozessmanagement 4.0? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Dies könnte ihnen auch gefallen

Hinterlasse einen Kommentar!

Melden Sie sich bei meinem Newsletter an.

Melden Sie sich bei meinem Newsletter an.

Melden Sie Sich zu meinem Newsletter an um immer auf dem neuesten Stand zu sein und keine wertvolle Information zu verpassen.

Sie haben sich erfolgreich eingetragen und sollten zeitnah eine Begrüßungsmail von mir erhalten.

Powered by